Medsektion Geotheanum - Home
  • Yes, we keep an eye on the current situation and invite everyone to a substantial preparation!
  • online and paper-based registration is available - online und papier-basierte Anmeldung ist möglich
  • Ja, wir beobachten die aktuelle Situation und laden Sie/Euch zur inhaltlichen Vorbereitung ein!
  • Inhaltliche Vorbereitung möglich! - Content preparation possible!

Vertiefungskurse der zweiten Wochenhälfte

Hier finden Sie die Vertiefungskurse der zweiten Wochenhälfte vom 17. bis 19. September 2020.
Informationen zum Lebenslauf der Kursleiter/-innen erhalten sie hier.

 

X63. Der unsichtbare Mensch – die Therapie. Philipp Busche (DE)

Das Verständnis der Wesensglieder kann die Diagnose vertiefen und damit das Verständnis des Heilbedarfs erweitern. Welche Konsequenzen hat das für die Therapie? Welche Gesichtspunkte können helfen, ein therapeutisches Konzept zu erstellen, das die Aspekte des sichtbaren und unsichtbaren Menschen berücksichtigt? In der Arbeitsgruppe sollen solche Fragen anhand von Impulsbeiträgen, Übungen und im Gespräch behandelt und ausgetauscht werden. Es handelt sich um eine praxisorientierte Arbeitsgruppe.

 

X64. Die Verwirklichung von Freiheit, Liebe und Weisheit in der professionellen Pflegekunst. Jacqueline Goldberg, Sören Hirning-Goldberg (DE)

1. Tag: Pflegehandlungen werden standardisiert, Pflegeorganisationen reglementiert durch Recht und Haftung. Wie kann hier Freiheit entstehen? 2. Tag: Rudolf Steiner wollte einen Kurs über die pflegerische Tätigkeit als »werktätige Liebe« halten. Dazu kam es nicht (mehr). Was bedeutet dies für die einzelne Pflegesituation und die Pflegegemeinschaft? 3. Tag: Zukunftsimpulse für die Anthroposophische Pflege zwischen Gelassenheit und Mut. Diese drei Motive werden an den drei Tagen im Kolloquium bewegt.

 

X65. Erweiterung der Psychotherapie durch Anthroposophie – anschließend an die Vorträge. Dr. Ad Dekkers, Dr. Henriette Dekkers-Appel (DE/EN/NL)

Kurzreferat zum Thema, Übungen, Ergebnisse und Gespräch.

 

X66. Therapeutische Sprachgestaltung. Esther Böttcher, Dietrich von Bonin (DE)

Wir widmen uns der Vertiefung des Tagungsthemas über Sprache, Atem, Stimme und Bewegung als eine Gestaltung der Beziehung von Ich und Du, von Ich und Welt. Kann in einer gestalteten Sprache mit mir selbst und mit dem Du eine Ahnung von der Heilkraft der Ideale Freiheit, Liebe und Weisheit aufkeimen? Wie kommen wir zu einer Sprache aus der Mitte, zu einer Herzenssprache?

 

X67. Anthropofonetik: Heilen aus dem musikalischen und lautlichen Bau des Menschen heraus. Anna Zeiß, Prof. Dr. med. Ralf-Dieter Hofheinz, Christoph Broens (DE)

Im Zusammenklang von Tönen, Lauten und Berührung (mit den Händen auf den Leib gestrichene Formen) wirkt die Anthropofonetik harmonisierend auf die Wesensglieder. Im Kurs soll dies vertieft und durch Übungen erfahrbar werden. Auch sollen aus diesem Blickwinkel die Themen der Impulsvorträge der jeweiligen Tage aufgegriffen werden. Es wird auch auf den Unterschied der Ärzte-Anthropofonetik im Gegensatz zu dem Ansatz für Therapeuten eingegangen.

Weitere Informationen

 

X68. Metallfarblichttherapie – Perspektiven der Verwandlung. Friedlinde Meier, Clothilde Bernard, Lucien Turci (DE/EN/FR/SE)

Durch eigene Wahrnehmungen an Metallfarblichtgläsern wollen wir uns die Wirkungen von Sonnenlicht, Farbe und Metall vergegenwärtigen. Können wir Freiheit – Liebe – Weisheit in der Begegnung mit dem Metallfarblicht finden? Wie erleben wir Licht und Schatten im Glas? Welche therapeutischen Wirkungen erfahren wir an den rhythmisierten, durchlässig gewordenen Farben und ihren Nachbildern? Wie begegnen wir dem in Farbe verwandelten Metall? Glasradierung: Clothilde Bernard. Therapie: Beatrice Hallqvist (Gnesta), Holger Schimanke (Filderklinik), Hazel Adams (Bristol), Ulrike Eymann (Darmstadt) und Friedlinde Meier. Glasherstellung: Lucien Turci.

 

X69. Der Regenbogen als Brücke, künstlerische Übungen zum Regenbogen in der Kunsttherapie nach Margarethe Hauschka unter Verwendung von Pflanzenfarben. Elisa Dudinsky (DE/EN)

Der innere Regenbogen als doppelte Umkehrung im Äther- und im Astralleib stellt die Wirksamkeit des Farbigen im Menschen dar. Hierzu werden künstlerische Übungen durchgeführt, welche auf die Arbeit von Margarethe Hauschka zurückgehen. Der Regenbogen gilt als Urbild für die Verbindung des Menschen von der irdischen zur geistigen Welt. Die Wirkung der Regenbogenfarben zeigen immer eine vollkommene Harmonie, unter deren Einsatz der Mensch sich vollkommener fühlen kann, Blockaden aufgelöst werden können und Heilungsprozesse angeregt werden.

Weitere Informationen

 

X70. Phänomenologische Betrachtungen in der Natur und Embryologie des Menschen, zum Verständnis von Freiheit, Liebe und Weisheit. Dr. med. Guus van der Bie (DE/EN)

Wir werden anhand der humanembryologischen Entwicklung versuchen, der Wirkung höherer Organisationsstufen (Wesensglieder) auf die Spur zu kommen. Eine goetheanistisch-phänomenologische Betrachtungsweise eröffnet Möglichkeiten, die körperlich-formschaffenden Wirkungen dieser Wesensglieder »lesen« zu lernen, wodurch Form eine Bedeutung bekommen kann. Jede Form entsteht aus einer sich bewegenden Körpersubstanz. Diese Bewegungen bringen wir in Beziehung zu Freiheit, Weisheit und Liebe. Die menschliche Form ist innerhalb der Naturreiche ein einmaliges Phänomen für das Verständnis der menschlichen Qualitäten in ihrer körperlichen Realisierung.

 

X71. Helfersinn und Heilerwille – wo ist meine spirituelle Heimat? Rolf Heine (DE/EN)

Als Arzt, Pfleger oder Therapeut verwirklichen wir eine berufliche Biographie. Sie hat eine lange Vergangenheit und bereitet eine neue Kultur vor. Was hat uns Arzt, Pfleger oder Therapeut werden lassen? Wie integrieren wir unsere weiteren Lebensinteressen neben unserem Beruf in das Leben? Gibt es eine eigenständige – und eine gemeinsame – geistige Mission unserer Heilenden-Berufe? Wir arbeiten in Kleingruppen, lesen kurze Textauszüge, stellen Fragen, hören zu, ringen um Antworten, finden gemeinsame Aussichten – vielleicht Wege. Literatur: R. Steiner, GA 172, »Das Karma des Berufes«, 4. und 5. Vortrag vom 12./13 Nov. 1916.

 

X72. Therapeutische Aspekte zu Freiheit, Liebe, Weisheit bewegt. PhD. Dr. Henrik Szőke, Jaimen McMillen, Dr. med. Christina Spitta (DE/EN)

Mit jeder therapeutischen Handlung bewegen wir uns auf dem Feld der professionellen Empathie. Was sind die Realitäten einer geisteswissenschaftlich durchdrungenen Handlung, die sich in Freiheit, Liebe und Weisheit vollzieht? Wie können vertiefte Einsichten, in unserem heutigen Umfeld im Spannungsfeld »objektiver Evidenzen« des Gesundheitssystems und verantworteter, freier Handlung aus Intuition vertreten und vermittelt werden? Diese Fragen »bewegen« wir während des Workshops mit Impulsvortrag, Gespräch und Bewegung.

 

X73. Das Ereignis als Brücke – Biographiearbeit. Sylke Ober-Brödlin, Siegfried Ober (DE)

In der Arbeit mit konkreten biographischen Ereignissen bewegen wir die Themen: 1. in der eigenen Biographie Freiheitsmomente erleben, 2. die eigene Biographie in der »Liebe zum Handeln« verstehen und 3. in der eigenen Biographie moralische Intuitionen (Weisheit) entdecken. Eurythmische Übungen werden diese Prozesse anregen und verdeutlichen.

Weitere Informationen

 

X74. Die Motive der Tage – Verständnis, Vertiefung, Weisheit. Moritz Christoph (DE/EN/FR)

Gemeinsam werden wir auf den Morgenbeitrag zurückblicken. Welche Fragen haben sich entzündet? Welche weiteren Gesichtspunkte möchten wir zum Motiv des Tages dazustellen? Wir werden auf die jeweils wesentlichen Stellen der »Brückevorträge« blicken und diese durch unsere Erfahrungen sowie wissenschaftlichen Gesichtspunkte vertiefen. Die »Brückevorträge« vom 17., 18. und 19. Dezember 1920 sowie die Zitatsammlung auf der Tagungsseite können zur Vorbereitung verwendet werden. Die Arbeitsgruppe will durch inhaltliche Gesichtspunkte sowie Austausch das Motiv des Tages vertiefen.

 

X75. »Freiheit Weisheit Liebe« und »Denken Fühlen Wollen« in der Heileurythmie. Evelyn F. Warnet (DE)

Die Ideale des 12. Vortrags »Freiheit Weisheit Liebe« werden mit den heileurythmischen Grundlagen von Denken, Fühlen und Wollen in Beziehung gebracht.

Weitere Informationen

 

X76. Organ – Seele – Heilmittel. Zusammenhang zwischen Organprozessen und Eurythmie. Noemi Böken, Dr. Olaf Koob (DE/EN)

Die vier meteorologischen Organe (Lunge, Leber, Niere und Herz) und ihre Symptomatologie in Gesundheit und Krankheit, begleitet durch Eurythmie.

 

X77. Organeinreibungen. Marko Roknic, Petra Roknic (DE)

Demonstration von einzelnen Organeinreibungen. Welche Bedeutung hat Hingabe bei der Durchführung von Organeinreibungen? Wie kann ich mich an die Qualitäten der Organeinreibungen annähern? Übungen.

 

X78. Übersinnliche Wahrnehmung am Menschen. Frank Burdich, Inessa Burdich (DE)

Jeder Mensch ist viel näher an der Möglichkeit, Übersinnliches wahrzunehmen, als er es üblicherweise vermutet. In diesem Kurs werden Methoden der Wahrnehmung des Übersinnlichen aufgezeigt, geübt und auf die Beobachtung des Menschen angewendet. Auch berichten die Kursleiter aus der Praxis der Beobachtung der übersinnlichen Konstitution des Menschen und seiner Krankheiten.

 

X79. Freiheit, Liebe, Weisheit in der Bewegungstherapie. Stephan Thilo, Jane Johansen (DE/EN/FR)

In der Bewegung begegnen wir der Welt durch die unteren Sinne, deren Inhalt wir jedoch ins Bewusstsein heben und dadurch Freiheit in der Bewegung und Handlung erreichen können. Sich aus Freiheit bewegen schafft Begegnung mit der Welt, dem Anderen, uns selbst. Am Tempel des Apollon in Delphi steht: »Erkenne dich selbst«. Durch Bothmer- Bewegungsübungen werden wir uns dieser Weisheit nähern und die aktuellen Fragen der Morgenvorträge bewegen. Wir werden anhand einfacher und sinnvoller Übungen dem Einfluss des Seelisch-Geistigen auf das Bewegungsgeschehen nachspüren und das therapeutische Potential von Freiheit, Liebe und Weisheit erarbeiten.

 

X80. Lebensprozesse und Ernährung im Lichte von Freiheit, Liebe und Weisheit. Martin-Günther Sterner, Iracema Benevides (DE/EN)

In der Ernährung, über die sich der Mensch substantiell mit seiner Umwelt und dem Kosmos verbindet, steht der Mensch zwischen Freiheit und Regel, zwischen Genuss und Ablehnung, zwischen Trieb und Vernunft. Die Substanzen werden in sieben voneinander abzugrenzenden Prozessen verwandelt und auf den Ebenen der Elemente als »Geschehen« durch die Wesensglieder, den »unsichtbaren« Menschen geführt. Anhand dieser Lebensprozesse (siehe Teil I der AG, Teilnahme an Teil II, aber auch ohne Teil I möglich) werden wir Ernährungsformen in Prophylaxe, Therapie und Nachsorge besser verstehen, präziser einsetzen und freier handhaben lernen.

 

X81. Pharmazeutische Prozesse und Heilmittel. Dr. med. Severin Pöchtrager, Judit Kedves (DE)

Was braucht es, damit eine Natursubstanz zum Heilmittel wird? In diesem Kurs wollen wir uns im Workshop-Charakter mit einzelnen Natursubstanzen, deren pharmazeutischen Verarbeitung und klinischen Anwendung beschäftigen. Dabei möchten wir die Qualitäten einzelner pharmazeutischer Prozesse beobachten und eine Brücke zur anthroposophischen Menschenkunde schlagen. Diese Brücke soll uns helfen, neben der Substanz auch den pharmazeutischen Prozess in der Wahl des Heilmittels zu berücksichtigen.

 

X82. Der Pfad von der Krise zur Heilung durch die vier Elemente und Äther im Märchen des Gänsemädchens. Karin Jarman, Nicole Weinberger (EN/DE)

Das Grimm’sche Märchen vom Gänsemädchen stellt eine bemerkenswerte und akkurate Reise dar, auf der die Seele damit ringt, sich von den Banden der Blutsverwandtschaft zu befreien, damit sie ihr authentisches Wesen finden kann. Dabei durchquert sie die vier Elemente und Äther. In dieser Arbeitsgruppe steigen wir tief in die Sprache der Märchen durch Kunstschaffen und Gespräch ein.

 

X83. Elementare Gesundheitspflege und Elementartherapie. Ute Köncke, Ute Hild (DE/EN/RU)

Urformen der Heilkunde wirken in den Grundformen der Pflege nachhaltig über die Anregungen von leibeigener Wärme und minimaler Eigenbewegung auf die Selbstregulation, vor allem im Bereich der Lebenskräfte. In den tagesspezifischen Motiven von Freiheit, Liebe und Weisheit werden jeweils einige spezielle Anwendungen vorgestellt und angeleitet. Ergänzend werden Anwendungsberichte und Fallbeispiele aus klinischen, therapeutischen und lebensweltlichen Erfahrungsbereichen unter natur- und geisteswissenschaftlichen Aspekten besprochen.

Weitere Informationen

 

X84. Rhythmus – in Freiheit, Liebe und Weisheit. Irmela Berger-Beyer, Conrad Lorenz (DE)

Das Wesen des Rhythmus, der Weg zur Durchchristung der Therapien in der Anthroposophischen Medizin, mit praktischen Beispielen der Rhythmischen Einreibungen / Rhythmischen Massage nach Dr. med. Ita Wegman und Dr. Margarethe Hauschka sowie ergänzenden Kunstbetrachtungen. In allen Therapien der Anthroposophischen Medizin ist der atmende Dialog zwischen Mikrokosmos und Makrokosmos grundlegend. Wir laden ein zu einem vertiefenden interdisziplinären Austausch über die Phänomene des Rhythmus im Menschen, im Tun, im Bild und im Grundstein.

 

X85. Heilung durch Freiheit: den Abgrund zwischen Seele und Geist überqueren. Tatiana Pavlova (EN/RU)

Die Angst vor dem Geist ist eines der größten heutigen Probleme. Die Tatsache, dass der freie menschliche Wille nicht für freie Taten verwendet wird, führt zur Verwandlung des Freiheitspotentials in Krankheit. Anthroposophische Psychotherapie auf der Grundlage von Rudolf Steiners „Philosophie der Freiheit“ hilft uns, den Geist zu verstehen (ethischer Monismus), den Geist zu erleben (moralische Schicksalskräfte) und den Geist wahrzunehmen (Wahrheitssinn), indem sie mit der Stärkung der Seele durch die Suche nach den Tropfen der echten Freiheit im Alltagsleben arbeitet. In unserer Arbeitsgruppe werden wir erwägen, wie dies im therapeutischen Prozess und im Verhältnis zum Patienten geschehen kann und unsere Erfahrungen teilen.

 

X86. Freiheit, Liebe, Weisheit – die Teile des Ganzen – eine musiktherapeutische Suche. Yael Barak (EN)

Wir werden versuchen, unser Erleben der Qualitäten Freiheit, Liebe und Weisheit durch musikalische Aktivitäten zu erweitern. Improvisation und Komposition – unter Verwendung von Melodie, Harmonie und Rhythmus –; bitte bringen Sie ihre eigenen Instrumente und Stimme mit. Wir werden diese drei Qualitäten in der Musiktherapie suchen, vor allem in der Therapie mit Krebspatienten.

 

X87. Nacharbeit in (stiller) Eigenarbeit – für Individualisten. Mirjam Fäth

In dieser Gruppe soll es darum gehen, das Thema des am Morgen gehörten Vortrags für sich selbst in freier Weise nachzuarbeiten. Dies kann auf unterschiedlichste Art und Weise geschehen. Wer sich in Stille mit dem jeweiligen Thema beschäftigen möchte, schreibend, zeichnend, malend, denkend, meditierend ... darf das gerne in dem dafür vorgesehenen Raum tun. Wer das jedoch bei einem Spaziergang oder Ähnlichem in der Natur tun möchte, darf sich ebenfalls in dieser Gruppe willkommen fühlen. Es soll hier um den freien, individuellen Umgang mit dem Tagesthema gehen. So kann die Zeit in dieser Gruppe auch ganz generell als eine Zeit des Innehaltens und Nachklingens genutzt werden.

 

X88. Gruppentextarbeit mit den Brückenvorträgen. Dr. Adam Blanning (EN)

Dies wird eine kollaborative Gesprächsgruppe sein, in der wir jeden Tag mit ausgewählten Textstellen aus den „Brückevorträgen“ arbeiten.

 

Zurück zur Kursübersicht