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Vertiefungskurse der ersten Wochenhälfte

Hier finden Sie die Vertiefungskurse der ersten Wochenhälfte vom 13. bis 15. September 2020.
Informationen zum Lebenslauf der Kursleiter/-innen erhalten sie hier.

 

X12. Musik als Zugang zum Klangäther der Chemie. Dr. Armin Husemann (DE)

An musikalischen Hörübungen und Beispielen am Klavier wird die Musik als Offenbarung geheimer Gesetze der Chemie erarbeitet.

 

X13. Der unsichtbare Mensch in uns – die Diagnose. Philipp Busche (DE)

Jede Therapie gründet sich auf eine klare Diagnose. Wie kann eine solche gestellt werden, wenn die unsichtbaren Aspekte des Menschen berücksichtigt werden sollen? Aufbauend auf den Vorträgen beschäftigen wir uns mit Anamnesefragen und Aspekten der körperlichen Untersuchung, um zu einer systematisch entwickelten Wesensgliederdiagnose zu kommen. Der Kurs beinhaltet kleine Übungen und Fallarbeit, um eine größtmögliche Praxisrelevanz zu gewährleisten.

 

X14. Architektur, Kunst und Therapie. Prof. Dr. phil. Reinhold J. Fäth (DE/EN)

Bezugnehmend auf die inhaltlichen Tagesthemen, die vier Elemente (Tag 1), die Ätherarten (Tag 2) und die Bewusstseinsstufen (Tag 3) befasst sich die Arbeitsgruppe mit den Wirkungen von Architektur, Innenarchitektur und Design. Wir klären diese Begriffe im Kontext »Kunst« und im Hinblick auf die Wesensglieder des Menschen, und erörtern kunsttherapeutische Anwendungsmöglichkeiten. Konkrete Fragen der Teilnehmer sind willkommen und sollen so weit als möglich einbezogen werden.

 

X15. Anthroposophische Meditation. Dr. Christoph Hueck (DE/EN)

Die Themen der vorausgegangenen Vorträge – Elemente, Ätherarten und Bewusstseinsstufen – werden meditativ vertieft. Die Arbeitsgruppe ist zugleich eine Einführung in die Methode und Hintergründe der anthroposophischen Meditation. Für Anfänger und auch für Fortgeschrittene geeignet.

 

X16. Das Ätherische in der Natur. Carmen Eppel, Dr. med. U. Geyer (DE/EN)

Die Natur ist unsere Lehrmeisterin auf der Suche nach dem Ätherischen: Wolkenformationen am Himmel, die Stimmung über einer Landschaft und vor allem die Pflanzen in ihren mannigfaltigen Bildungen. Wir werden uns konkret mit den Bildegesten der vier Ätherarten beschäftigen, draußen in der Natur Erfahrungen sammeln, ihnen am Beispiel von Heilpflanzen nachspüren und Anschauungen für ihre heilsame Wirksamkeit entwickeln.

 

X17. Augenheileurythmie. Margret Thiersch (DE/EN)

Das Auge als unser Lichtsinnesorgan liegt in der Augenhöhle – eingebettet in Wärme – und ist durch diese mit dem gesamten Wärmeorganismus der Menschen verbunden. Der Blick der Augen richtet sich wie die Bewegung der Arme in den Umkreis und kommt wie diese gesunderweise wie atmend zu Mitte zurück. Polar zum Blick »sehen« die Füße in die Schwere. Durch die Beziehung zu Umkreis und Mitte können die Lautbewegungen der Gliedmaßen heilend auf die Augen wirken. Wechselndes Schauen auf polare Farben während des Übens fördert diese Wirkung. Üben an der Behandlung der zunehmenden Kurzsichtigkeit und Netzhautdegeneration.

 

X18. Mit der Biographiearbeit das Wirken der vier Elemente, vier Ätherarten und darin die Ich-Entwicklung erleben und im therapeutischen Gespräch nutzen. Dr. med. Susanne Hofmeister (DE/EN)

Im Lebenslauf zeigen sich dieselben Gesetzmäßigkeiten, die den menschlichen Leib bilden, in der Zeit. Die Wirksamkeit unseres Ich in der Biographie zu kennen, führt zu einem tieferen Verständnis von Gesundheit und Krankheit. Wir werden die Qualitäten der vier Elemente und der vier Ätherarten im Lebenslauf bis 21 und die Verwandlung in die Seelenqualitäten bis 42 Jahre beschreiben. Die Verwandlung zu den geistigen Qualitäten werden wir als Möglichkeit zur Selbstverwirklichung nach 42 kennenlernen. Nach 63 braucht es eine persönliche Zukunftsvision, damit ein »Verjüngern« der Ätherkräfte in den Zukunftsraum möglich wird.

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X19. Dynamische Prozesse in der Heileurythmie. Norman Kingeter, M.A., Michael Chapitis (EN/DE)

Marjorie Spock erarbeitete Bewegungsformen zur Vertiefung des Verständnisses der vier Äther. Auf dieser Grundlage und der Basis weiterer Übungen betrachten wir die Dynamik in Heileurythmieübungen. Das Ziel ist die Entwicklung einer erweiterten Herangehensweise an therapeutische Prozesse.

 

X20. Craniosacrale Osteopathie als Brücke zur Wahrnehmung des Ätherischen. Birgit Faller, Gabriele Förster (DE/EN)

In der craniosacralen Osteopathie lernen wir, über Berührung mit den ätherischen Kräften in und um uns in Kontakt zu kommen. Es öffnen sich Fenster zur Diagnostik der Menschenkunde im Allgemeinen sowie in bestimmten Organgefügen bis hin zur Heilmittelfindung. Bereitschaft zur gegenseitigen Berührung ist Voraussetzung. Bequeme Kleidung erwünscht.

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X21. Plastizieren: Ich präge die Erde – die Erde prägt mich. Michaela Schulz-Matan (DE)

Einerseits werden wir plastizierend mit unseren Händen den Erdenstoff bewegen und in verschiedenen Prozessen ihn gestaltend durchwirken. Andererseits werden wir unser Inneres befragen, was diese Prozesse in ihm bewegt haben und was es dabei als Rückwirkung erlebt. Im anschließenden Austausch über die Erfahrungen vom äußeren und inneren Erlebnis, werden wir dann im »Mitteilen« und »Wahrnehmen« die Brücke schlagen von mir zur Welt, vom Ich zum Du. Es sind keine plastischen Vorkenntnisse erforderlich.

 

X22. Rhythmische Einreibungen und die Ätherarten. Rebekka Lang, Janice Balaskas (EN/DE)

Wir wollen im Einklang mit dem Vortragsthema am Morgen den verschiedenen Ätherarten und ihrer Wirklichkeit in den Rhythmischen Einreibungen auf die Spur gehen. Wir werden viel praktisch arbeiten, aber auch immer wieder Verknüpfungen zur Theorie machen.

 

X23. Erlebniswerkstatt Pharmazie. Albert Schmidli, Dott.ssa Laura Borghi (EN/DE)

Phänomenologischer, pharmazeutischer, therapeutischer Gang durch die Wärmestufen der Anthroposophischen Pharmazie mit anschaulichen Demonstrationen. Schwerpunkte bilden dabei der Prozess der Digestion, aber auch Trocknen, Rösten, Verkohlen und Veraschen sowie die mittels dieser Prozesse hergestellten Heilmittel der Anthroposophischen Medizin, mit therapeutischem Erfahrungsaustausch. Zum Schluss Betrachtung der wärmegeführten Herstellung des Cinis Capsellae comp., als eines der spirituellsten Heilmittel, gegeben von Rudolf Steiner.

 

X24. Früchte und Samen und ihre Beziehung zu Form und Stoff. Ruth Mandera, Michael Kalisch (DE)

Was verraten uns Früchte und Samen über die Kräfte, die an ihnen und in ihnen wirksam sind? Gemeinsam wollen wir die »schenkende Fülle« und die erstaunlichsten physikalischen »Mechanismen« erleben und verschiedene Zusammenhänge entdecken: das Verhältnis von Früchten und Samen zu den Elementen, zu den Klimazonen, zu Tieren und Menschen.

 

X25. Zeichnend vertiefen und verbinden. Rozemariken Scheffers, Margarethe Gesell (DE/NL)

Mittels verschiedener zeichnerischer Wege wollen wir Brücken entdecken zwischen Leib und Seele, zwischen Außen und Innen, zwischen den einzelnen Menschen.

 

X26. Die Motive der Tage – Verständnis, Vertiefung, Weisheit. Moritz Christoph (DE/EN/FR)

Gemeinsam werden wir auf den Morgenbeitrag zurückblicken. Welche Fragen haben sich entzündet? Welche weiteren Gesichtspunkte möchten wir zum Motiv des Tages dazustellen? Wir werden auf die jeweils wesentlichen Stellen der »Brückevorträge« blicken und diese durch unsere Erfahrungen sowie wissenschaftlichen Gesichtspunkte vertiefen. Die »Brückevorträge« vom 17., 18. und 19. Dezember 1920 sowie die Zitatsammlung auf der Tagungsseite können zur Vorbereitung verwendet werden. Die Arbeitsgruppe will durch inhaltliche Gesichtspunkte sowie Austausch das Motiv des Tages vertiefen.

 

X27. Praktische Erfahrungen mit Äußeren Anwendungen in Bezug auf Wärme, Licht, Leib und Seele. Astrid Sterner, Christiane Eberhardt (DE/EN)

Die Äußeren Anwendungen sind ein zentrales Element der Anthroposophischen Medizin. Sie bringen als Therapie über die Ich-Organisation die Elemente Erde – Wasser – Luft – Wärme – Licht leiblich wie seelisch direkt und unmittelbar zur Wirkung. In diesem Kurs werden wir mit Äußeren Anwendungen Selbsterfahrung mit diesen Elementen erleben.

 

X28. Die Lebensprozesse im Spiegel der Elemente, von Leib und Seele. Martin-Günther Sterner, Noemi Böken (DE/EN/RU)

Das menschliche Leben entfaltet sich in sieben voneinander abzugrenzenden Prozessen, die leiblich der Physiologie und seelisch dem Bewusstsein zugrunde liegen. Sie führen die Substanzen auf den Ebenen der Elemente als »Geschehen« durch die Wesensglieder, den »unsichtbaren« Menschen. In bildhaften Betrachtungen leiblich-physiologischer sowie seelisch-kognitiver Vorgänge und im eurythmischen Erleben entwickeln wir einen grundlegenden Einblick in die Welt der Lebensprozesse.

 

X29. Phänomenologie des Ätherischen in der Physik. Dr. rer. nat. Martin Basfeld (DE)

Anhand der Betrachtung von einfachen Strömungsvorgängen und Bewegungen werden Zugänge zu den Ätherarten vorgestellt. Die Methodik orientiert sich an Rudolf Steiners Vorträgen über die Elemente und Äther aus dem Jahr 1920 in GA 320, dem sog. »Wärmekurs«.

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X30. Wie kommen die ätherischen Kräfte im Öldispersionsbad zur Wirksamkeit? Dr. Markus Krüger, Beate Motte (DE)

Baden in ätherischen Kräften. Was sind die ätherischen Kräfte? Wie zeigen sie sich speziell im Öldispersionsbad? Was bedeutet »Ätherisation des Badewassers«? Wie werden die ätherischen Kräfte der Heilpflanzen im Öldispersionsbad aufgeschlossen? Wie werden sie im Öldispersionsbad für den Patienten zugänglich? Wie können die ätherischen Kräfte beim Baden aufgenommen werden und ihre heilende Wirkung im Menschen entfachen? Mit Erlebnissen bei praktischen Übungen und in Gesprächen werden wir in der Arbeitsgruppe diese Fragen vertiefen.

 

X31. Die sich gegenseitig verstärkende Heilkraft der Anthroposophischen Medizin und Anthroposophischen Psychotherapie: Anamnese, Heilung, Heilkrise und Gesundung. Dr. phil. John Lees, Dr. med. Romulo de Mello Silva (EN)

Die Arbeitsgruppe will untersuchen, wie die sich gegenseitig unterstützenden Interventionen der Anthroposophischen Medizin und Anthroposophischen Psychotherapie sowohl im Wach- als auch Schlafleben heilende Pflegekreise um den Patienten bilden, um damit die Wirkung beider Interventionen zu maximieren. Der Schwerpunkt liegt auf den psychologischen und psychosomatischen Folgen von Trauma. Die Arbeitsgruppe wird durch Fallstudien aufzeigen, wie wichtig es ist, mit dem gesunden Ich des Klienten zu arbeiten, eine Brücke zwischen dem irdischen und geistigen Leben durch die Belebung moralischer Ideale zu schlagen, eine gesunde Verbindung mit der Außenwelt trotz der schwierigen Weltlage herzustellen und die Herausforderungen der Gesundung darzustellen.

 

X32. Angst: Wie kann Psychodrama und Sprache Erleichterung bringen? Camille van der Meer, Marga van den Eijnden, Marjo van der Himst (EN/DE/NL)

Dies ist eine experimentelle Arbeitsgruppe, die die Möglichkeiten diese Ansatzes erkunden will. Wir erleben Übungen für unterschiedliche Zustände, die mit der Angst verbunden sind. 1. Tag: Wie können Rhythmus und Atmung das Ich und den Wärmeprozess bei krebsbedingter Angst unterstützen? 2. Tag: Wie kann Schauspiel und Sprache die ätherischen Kräfte, das innere Licht und Leben in Menschen anregen, die an Burnout leiden? 3. Tag: Wie können in sozialer Angst Psychodramaübungen die Seele im Wandel von der Abschottung zur Öffnung des eigenen Selbst und der Welt unterstützen?

 

X33. Schrittweise von der Sinneswahrnehmung zur Imagination. Torsten Arncken (EN)

Die Arbeitsgruppe wird die Qualitäten der vier Elemente im Geschmack der unterschiedlichen Salze betrachten. Wir symbolisieren ihre inneren Qualitäten aktiv und bringen sie zu Bewusstsein. Am 2. Tag differenzieren wir die Arzneimittelwirkung von zwei Arten von Echinacea. Wir kosten die Pflanzen und verbinden ihre gesamte Phänomenologie mit ihrer natürlichen Umgebung. Wir beobachten die vier Ätherkräfte in der Metamorphose von Pflanze und Mensch. Am 3. Tag symbolisieren wir den Duft von Pflanzen, die mit Metallen gedüngt wurden. Dadurch erleben wir die planetarischen Wesen.

 

X34. Die Übergabe von Wärme und Licht in die von innen nach außen fließende Musik. Aihua Lee (CN)

Musik berührt beim Hören unsere Seele. Sie überträgt geistige Impulse in unseren Körper. Wenn das Licht da ist, können wir uns erleichtert fühlen und atmen dann aus. Wir mögen aus Mitgefühl weinen, wegen der in der Musik zum Ausdruck kommenden Wärme. Welche Instrumente könnten die Qualität der Wärme erzeugen? Bei bestimmten Tonarten empfinden wir, dass sie mehr „Licht“ enthalten. Ist es möglich, dass wir auf einem Instrument sowohl Licht- als auch Wärmequalitäten zum Ausdruck bringen können?

 

X35. Gruppentextarbeit mit den „Brückevorträgen“. Dr. Adam Blanning (EN)

Dies wird eine kollaborative Gesprächsgruppe sein, in der wir jeden Tag mit ausgewählten Textstellen aus den „Brückevorträgen“ arbeiten. Ziel ist es, uns ein lebendiges und praktisches Verständnis der vier Elemente, der vier Äther sowie der verbundenen Ebenen des Bewusstseins zu bilden. Dies sind lebendige Aktivitäten – wo finden wir sie? Wie entsprechen diese Namen dem, was wir schon die ganze Zeit wissen und erleben?

 

X36. Beugen und Strecken als heilendes Prinzip in Eurythmie-Therapie und Medizin. Johanna Boňková, Hana Adamcová, M.A. (DE/CZ)

Ausgehend von den Übungen »Beugen und Strecken« wollen wir die Themen der morgendlichen Impulsbeiträge in der Bewegung erlebbar werden lassen. Es wird Zeit geben, die Wirkungen der Übungen zu reflektieren. Anhand der sich daran anknüpfenden medizinisch-therapeutischen Aspekte werden Wege in die Praxis aufgezeigt. Heileurythmie kann so zur Brücke eines vertieften therapeutischen Verständnisses werden. Eurythmieschuhe nicht vergessen!

 

X37. Nacharbeit in (stiller) Eigenarbeit – für Individualisten. Mirjam Fäth

In dieser Gruppe soll es darum gehen, das Thema des am Morgen gehörten Vortrags für sich selbst in freier Weise nachzuarbeiten. Dies kann auf unterschiedlichste Art und Weise geschehen. Wer sich in Stille mit dem jeweiligen Thema beschäftigen möchte, schreibend, zeichnend, malend, denkend, meditierend ... darf das gerne in dem dafür vorgesehenen Raum tun. Wer das jedoch bei einem Spaziergang oder Ähnlichem in der Natur tun möchte, darf sich ebenfalls in dieser Gruppe willkommen fühlen. Es soll hier um den freien, individuellen Umgang mit dem Tagesthema gehen. So kann die Zeit in dieser Gruppe auch ganz generell als eine Zeit des Innehaltens und Nachklingens genutzt werden.

 

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