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Wie kann ich mich mit einem Ideal so durchdringen, dass es als Lebenskeim bis in meine Leiblichkeit und meine Umgebung stärkend wirksam wird?

Moralische Ideale:                                Theoretische Ideen:

anregend auf den Wärmeorganismus (4) erkältend auf den Wärmeorganismus

auslösend im Luftorganismus Lichtquellen (3) lähmend auf die Lichtentstehung

auslösend im Flüssigkeitsorganismus Tonquellen (2) ertötend auf den Ton

auslösend im festen Organismus Lebenskeime (ätherisch) (1) auslöschend auf das Leben

(...) Ja, wenn über die ganze Erde heraufziehen würde ein trauriges Zeitalter, in dem Millionen und aber Millionen von Menschen nur in Ungeistigkeit vergehen würden - das Geistige zu gleicher Zeit hier einschließlich des Moralischen gedacht, denn so ist es ja auch -, dann würde, wenn nur ein Dutzend Menschen mit heller moralisch-geistiger Begeisterung da wären, doch die Erde erstrahlen geistig-sonnenhaft. 

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Wo kann ich hinspüren, um die Quellen meiner inneren Freiheit und Liebesfähigkeit zu entdecken und zu entwickeln?

Die Wirkungsweise des Ich in der Blutzirkulation ist so vorhanden, daß auf dem Umwege durch den Wärmeorganismus das Ich auf die Blutzirkulation wirkt. Da wirkt das Ich als diejenige Wesenheit, welche den Willen gewissermaßen hinunterschickt von der Wärme aus durch die Luft in die Flüssigkeit hinein. So wirkt alles im Organismus aufeinander. 

Wärme ist äußerlich in den Körpern, Warme ist innerlich im menschlichen Organismus, und indem die Wärme selbst im Menschen organisiert ist, greift die Seele, das Seelisch-Geistige, in diesen Wärmeorganismus ein, und auf dem Umwege durch die Wärme greift ein alles das, was wir innerlich moralisch erleben.  

Wir haben zwischen Geburt und Tod gewissermaßen keine anderen Gedanken als diejenigen, die uns das Leben bringt. Ist unsere Erfahrung reich, so haben wir auch einen reichen Gedankeninhalt; ist unsere Erfahrung arm, so haben wir einen armen Gedankeninhalt. Der Gedankeninhalt ist gewissermaßen unser innerliches Schicksal.

Gerade dadurch aber, daß wir immer mehr und mehr den Willen im Denken stärken, bereiten wir uns vor für das, was ich in der «Philosophie der Freiheit» die moralische Phantasie genannt habe, was aber aufsteigt zu den moralischen Intuitionen, die dann unseren gedankegewordenen Willen oder willegewordenen Gedanken durchstrahlen, durchsetzen. Auf diese Weise heben wir uns heraus aus der physisch-sinnlichen Notwendigkeit, durchstrahlen uns mit dem, was uns eigen ist und bereiten uns vor für die moralische Intuition. 

Unsere Handlungen bleiben nicht bei uns. Sie werden Weltgeschehen; wenn sie von Liebe durchsetzt sind, dann geht die Liebe mit ihnen. (...)

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Annäherung an Michael und Raphael

Michael-Imagination

Sonnenmächten Entsprossene,
Leuchtende, Welten begnadende
Geistesmächte, zu Michaels Strahlenkleid
Seid ihr vorbestimmt vom Götterdenken.

Er, der Christusbote, weist in euch
Menschentragenden, heilgen Welten-Willen;
Ihr, die hellen Atherwelten-Wesen,
Trägt das Christuswort zum Menschen.

So erscheint der Christuskünder
Den erharrenden, durstenden Seelen;
Ihnen strahlet euer Leuchte-Wort
In des Geistesmenschen Weltenzeit.

Ihr, der Geist-Erkenntnis Schüler,
Nehmet Michaels weises Winken,
Nehmt des Welten-Willens Liebe-Wort
In der Seelen Höhenziele wirksam auf.

Rudolf Steiner 1924

 

Spruch zur Annäherung an Raphael

folgt in Kürze

 

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