Internationale Jahreskonferenz 

Anthroposophische Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
13. bis 16. Sept. 2012

Seit Jahrhunderten und in allen Kulturen kennen wir seelisches Kranksein, das sich äussert zum Beispiel in schwerer Melancholie oder psychotischem Aussersichsein («Irresein», «Tobsucht» u.a.).
Seit dem 19. Jahrhundert können wir jedoch in steigendem Masse Krankheitsformen beobachten wie neurotische Erkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Essstörungen, traumatische Störungen, Aufmerksamkeitsstörungen und viele andere, die mit den Herausforderungen der gegenwärtigen Zeitsituation zusammenhängen und die Rudolf Steiner als «Kulturkrankheiten» bezeichnet. Als Möglichkeit diesen entgegenzuwirken, führt er aus, dass die Menschen wieder „zu einem gewissen spirituellen Leben kommen, dass sie Impulse für ein freies, inneres, spirituelles Leben in sich entwickeln“ müssten. (1. Januar 1917, GA 174)
Die Not heutiger Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik liegt nach wie vor in dem unzureichend geklärten Verhältnis von Leib, Seele und Geist. Eine Perspektive einer künftigen Seelenheilkunde ist es, den ganzen Leib als Spiegelungsorgan des Seelischen und Geistigen und das Ich als selbstständigen Geist zu verstehen.
In der diesjährigen Jahreskonferenz möchten wir in den Vorträgen die Grundzüge einer anthroposophischen Seelenheilkunde thematisieren. In Arbeits- und Gesprächsgruppen sowie in Plena sollen zudem therapeutische Wege diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht werden, die die eigene Arbeit anregen können.

Helfen Sie mit Ihrer Spende, dass auch Kolleginnen und Kollegen aus finanz- und strukturschwachen Regionen an diesem fachbezogenen, interdisziplinären Austausch teilnehmen und das Ergebnis letztlich Ihren Patienten zugute kommen lassen können. Vermerken Sie als Verwendungszweck bitte: 60445/1267, JK 2012


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